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Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem ANQ erfasst und überwacht Swissnoso, das Nationale Zentrum für Infektionsprävention, seit 2009 die Entwicklung postoperativer Wundinfektionen in den Schweizer Akutspitälern.

Programm SSI Surveillance von Swissnoso

Erfasst werden Wundinfektionen – englisch: Surgical Site Infections (SSIs) –, die innert 30 Tagen (Eingriffe ohne Implantat) oder innert 12 Monaten (Eingriffe mit Implantat) nach der Operation auftreten, und zwar unabhängig davon, ob im Spital oder nach Spitalentlassung. Die Infektionen können sich an der Stelle des Hautschnitts respektive des darunter­liegenden Gewebes, inklusive Faszien und Muskelschichten, zeigen. Oder sie betreffen Organe oder Hohl­räume, die während der Operation geöffnet oder manipuliert wurden.

Bei Erwachsenen werden diese chirurgischen Eingriffe überwacht:

  • Appendektomie (Blinddarmentfernung)
  • Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung)
  • Colonchirurgie (Dickdarmchirurgie)
  • Elektive (zeitlich planbare) Hüftgelenksprothese
  • Elektive (zeitlich planbare) Kniegelenksprothese
  • Hernienoperation (Leistenbruchoperation)
  • Herzchirurgie
  • Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)
  • Laminektomie mit Implantat (Wirbelsäulenchirurgie)
  • Laminektomie ohne Implantat (Wirbelsäulenchirurgie)
  • Magenbypassoperation
  • Rektumoperation (Enddarmoperation)
  • Sectio caesarea (Kaiserschnitt)

Bei Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre wird dieser chirurgische Eingriff überwacht:

  • Appendektomie (Blinddarmentfernung)

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