Ungeplante Rehospitalisationen
Ungeplante Rehospitalisationen sind seit 2022 auf dem ANQ-Messplan. Als Grundlage für die Messungen dient der SpiGes-Datensatz des BFS. Ab dem Jahr 2027 ist die Messung sistiert.
Aktuelle Messung und Termine
Datengrundlage: SpiGes-Datensatz des BFS
Zeitplan nationale und freiwillige Auswertungen
Publikationspläne der Ergebnismessungen
Messthema
Ungeplante Rehospitalisationen sind definiert als unerwartete Wiedereintritte in ein Spital oder eine Klinik innerhalb von 30 Tagen nach der Erstentlassung. Die Messmethode basiert auf einem für die Schweiz angepassten Algorithmus der Yale School of Medicine. Die Rehospitalisationsrate wird auf Ebene Spital/Klinik und für verschiedene klinisch-relevante Kohorten berechnet.
Auswertung
Die Auswertung wird bis 31. Dezember 2026 von PD Dr. med., Dr. sc. nat. Michael Havranek durchgeführt. Ab dem Jahr 2027 ist die Messung sistiert, um die zukünftige Ausgestaltung und Weiterentwicklung zu klären.
Zusammenarbeit
Für die Verwendung der SpiGes-Daten hat der ANQ mit dem Bundesamt für Statistik (BFS) einen Datenschutzvertrag abgeschlossen.
Dashboard
Die Ergebnisse werden den Spitälern/Kliniken bis 31. Dezember 2026 über die Online-Plattform Qlize! zur Verfügung gestellt und es können vielfältige Auswertungen erstellt werden.
Bei Fragen zu Qlize! wenden Sie sich bitte an olivier.pahud@anq.ch
Finanzierung der ANQ-Messungen
Mit dem Jahresbeitrag der Spitäler und Kliniken finanziert der ANQ alle Leistungen in Zusammenhang mit den Messungen (ohne Implantatregister). Dazu zählen Messorganisation, Datenauswertung sowie Berichterstattung und Publikation der Messergebnisse. Weitere Infos