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08.09.2026

Rehaspezifische Messungen 2025: Rehabehandlungen führen zu deutlichen Verbesserungen

Die Patientinnen und Patienten der Schweizer Rehakliniken erzielten 2025 während ihrer stationären Behandlung deutliche Fortschritte. Laut den aktuellen Qualitätsmessungen 2025 nimmt der Behandlungserfolg in den meisten Rehabereichen seit 2021 zu.

Im Rahmen der ANQ-Qualitätsmessungen 2025 dokumentierten 104 Rehakliniken die Fortschritte, die ihre Patientinnen und Patienten zwischen Klinikeintritt und Klinikaustritt erzielten. In jedem Rehabereich wurden behandlungsspezifische Qualitätsindikatoren wie Funktions- und Leistungsfähigkeit, somatische Beschwerden, Angst und Depression sowie gesundheitsbezogene Lebensqualität erhoben. Ab sofort sind die Messergebnisse der geriatrischen, internistischen, kardialen, muskuloskelettalen, neurologischen, onkologischen, paraplegiologischen, psychosomatischen und pulmonalen Rehabilitation auf dem ANQ-Webportal publiziert. Die Ergebnisse geben den Kliniken wichtige Anhaltspunkte für ihre Qualitätsentwicklung.

Behandlungserfolge in allen Rehabereichen

Im Messjahr 2025 verbesserte sich der Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten während der stationären Rehabilitation deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sie ähnlich stark oder stärker von den Behandlungen profitieren. Ausserdem wurde erhoben, ob das mit den Patientinnen und Patienten vereinbarte Behandlungsziel erreicht wurde. Während in den meisten Rehabereichen der Austritt nach Hause im Vordergrund stand, ging es in der Paraplegiologie primär um den Übertritt in eine Pflegeeinrichtung und in der Psychosomatik um die Rückkehr ins gesellschaftliche Leben. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Die Zielerreichung bewegte sich zwischen 94,1% in der geriatrischen und 99,1% in der kardialen Rehabilitation.

Funktionsfähigkeit im Alltag: Fortschritte nehmen seit 2021 zu

Die Wirksamkeit der Behandlungen zeigt sich auch in der erstmals durchgeführten 5-Jahres-Analyse der Funktionsfähigkeit im Alltag. In allen betreffenden Rehabereichen konnten die Patientinnen und Patienten seit 2021 immer grössere Fortschritte erzielen. Insbesondere in der internistischen, muskuloskelettalen und onkologischen Rehabilitation gingen die Eintrittswerte und damit die Alltagsfähigkeiten zu Behandlungsbeginn zwar zurück, die Austrittswerte blieben jedoch konstant oder stiegen sogar an. Auch in der geriatrischen und der neurologischen Rehabilitation konnte die Funktionsfähigkeit seit 2021 zunehmend verbessert werden.

Über 98‘000 Patientinnen und Patienten an Messungen beteiligt

Im Messjahr 2025 wurden in allen Rehabereichen 98’071 Patientenfälle dokumentiert. Das mittlere Alter der Patientinnen und Patienten lag zwischen 51,5 Jahren in der psychosomatischen und 83,7 Jahren in der geriatrischen Rehabilitation. Der Frauenanteil variierte zwischen 28,1% in der kardialen und 64,4% in der psychosomatischen Rehabilitation. In der pulmonalen Rehabilitation war der durchschnittliche Aufenthalt mit 20,1 Tagen am kürzesten, in der paraplegiologischen Rehabilitation mit 65,8 Tagen am längsten.

Hinweis: Messergebnisse sind für Spitäler-/Klinikranglisten ungeeignet

Die vom ANQ publizierten Messergebnisse dürfen kopiert, abgedruckt und verbreitet werden, sofern sie unverändert im korrekten Kontext und mit vollständiger Quellenangabe wiedergegeben werden. Die Ergebnisse bilden relevante Qualitätsaspekte für eine bestimmte Stichprobe in einem definierten Zeitraum ab. Die Daten machen wissenschaftlich fundierte Aussagen zu Teilaspekten der Behandlungsqualität und lassen somit keine Rückschlüsse auf die Gesamtqualität einer Institution zu. Detailinformationen zur Interpretation der Ergebnisse (PDF)

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