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FAQ Rehabilitation

Unsere FAQs enthalten Basiswissen und geben verständliche Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den ANQ und seine Qualitätsmessungen. Folgende FAQs betreffen die Datenerfassung und Erstellung der Datensätze im ANQ-Fachbereich Rehabilitation.

FAQ

  • Wo finde ich genaue Instruktionen zur Erstellung der Datensätze?
    Im <a href="https://www.anq.ch/wp-content/uploads/2017/12/ANQ_Module_23_Daten-Handbuch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Daten-Handbuch</a> sind allen Vorgaben bezüglich Datenformate, Variablenreihenfolge, Datumscodierung, Dateibenennung, Umwandlung in CSV-Dateien und Datenübermittlung enthalten. Excel-Tabellen für die Dateneingabe stehen in der <a href="https://www.anq.ch/de/fachbereiche/rehabilitation/download-rehabilitation/" target="_blank" rel="noopener">Download-Kategorie Dateneingabe 2018</a> zur Verfügung.
  • Welche Patientendaten sollen in den Dateien für den jeweiligen Datenliefertermin enthalten sein?
    Die Daten aller Patientinnen und Patienten, deren Klinikaustritt innerhalb des definierten Erfassungszeitraums liegt. Für diese Patientinnen und Patienten müssen also vollständige Datensätze der BFS-Statistik, Daten des Moduls 2 oder 3 und CIRS-Daten vorliegen. Übermittelt werden sollen auch die Daten der Dropout-Fälle und alle Daten von Patientinnen und Patienten, die einer bewilligten Messdipsens bzw. Alternativmessung unterliegen.
  • Welches Assessment muss bei welcher Reha-Art angewendet werden?
    Reha-Art <strong>1</strong> = Muskulo: HZ/ZE und FIM® <strong>oder</strong> EBI
    Reha-Art <strong>2</strong> = Neuro: HZ/ZE und FIM® <strong>oder</strong> EBI
    Reha-Art <strong>3</strong> = Kardio: 6-MWT <strong>oder</strong> Fahrrad-Ergo und MacNew Heart
    Reha-Art <strong>4</strong> = Pulmo: 6MWT und Feeling-Thermometer und CRQ (nur bei Pulmo-Diagnose: COPD I-IV)
    Reha-Art <strong>5</strong> = Andere: HZ/ZE und FIM® <strong>oder</strong> EBI
    <strong>Reha-Art 5 (Andere Reha)</strong> umfasst folgende Reha-Bereiche: geriatrische, internistische &amp; onkologische, paraplegiologische, psychosomatische, pädiatrische Rehabilitation. Bei diesen Patientinnen und Patienten kann entweder FIM® oder EBI eingesetzt werden. Jede Klinik entscheidet selbst, welches Instrument sie nutzt, das dann bei allen Patientinnen und Patienten mit Reha-Art 5 anzuwenden ist.
    <strong>Ausnahme:</strong> Eine Modifikation des einzusetzenden Instruments kann für einzelne Indikationsgruppen der Reha-Art 5 per Dispensgesuch durch die Klinik(en) und entsprechendem Bescheid seitens ANQ erfolgen. Sofern eine Klinik kein Dispensgesuch gestellt hat bzw. dieses abgelehnt wurde, sind die genannten Instrumente des Moduls 2 für alle Fälle der Reha-Art 5 anzuwenden.
    Die Reha-Art ist in jedem Datensatz unbedingt korrekt anzugeben! Ebenfalls in jedem Datensatz muss die Angabe zum Reha-Bereich enthalten sein: gemäss <a href="http://www.swissreha.com/aktuelles/medienmitteilungen/archiv-2013/h-grundsatzpapier-defreha-version-10.php" target="_blank" rel="noopener">H+ Grundsatzpapier DefReha, Version 1.0</a>.
  • Muss die FID (klinikinterne Fallnummer) in alle Dateien eingefügt werden?
    Ja, die FID muss in allen Datenzeilen vorliegen, d.h. für jede Patientin, jeden Patienten und die jeweilige Messzeitpunktbefragung.
  • Was ist beim Anlegen des MB-Datensatzes zu beachten?
    Die MB-Datei für die ANQ-Messungen entspricht der MB-Zeile des in der Klinik bereits vorliegenden BFS-Datensatzes. Beim Anlegen der MB-Datei für den ANQ-Messplan ist für jede Patientin, jeden Patienten an 51. Stelle die FID (klinikinterne Fallnummer) einzufügen, an 52. Stelle die PID (Patienten-Identifikationsnummer). Insgesamt sollte die MB-Datei aus 52 Datenfeldern pro Patient bestehen. Legen Sie für jede Patientin, jeden Patienten nur <strong>eine</strong> Datenzeile an.
  • Was ist beim Anlegen des ZU-Datensatzes zu beachten?
    Beim Anlegen der ZU-Datei ist für jede Patientin, jeden Patienten an 2. Stelle die FID (klinikinterne Fallnummer) einzufügen. Insgesamt soll die ZU-Datei aus 18 Feldern bestehen. Legen Sie für jede Patientin, jeden Patienten nur <strong>eine</strong> Datenzeile an.
  • Was ist beim Anlegen des M2- und M3-Datensatzes zu beachten?
    Beim Anlegen der M2- bzw. M3-Datei muss die FID (klinikinterne Fallnummer) an 2. Stelle eingefügt werden. In der M2- und M3-Datei müssen für jede Patientin, jeden Patienten <strong>zwei</strong> Datenzeilen angelegt werden: jeweils eine für die Messung bei Reha-Eintritt und bei Reha-Austritt.
    Insgesamt umfasst die M2-Datei derzeit 60 Felder, die M3-Datei 82 Felder. Unbedingt erforderlich ist die Angabe der Reha-Art und des Reha-Bereichs.
  • Wie werden Dropouts, die Nicht-Durchführbarkeit der Messung oder ein Testabbruch dokumentiert?
    Ein Dropout liegt vor, wenn eine Patientin, ein Patient aufgrund eines unvorhergesehenen Abbruchs der Behandlung plötzlich die Klinik verlässt (Verlegung in Akutspital länger als 24 Stunden, Todesfall, vorzeitiger Austritt auf Patientenwunsch). Der Fall wird dann für die ANQ-Messung abgeschlossen und als Dropout behandelt, weil die Vervollständigung der Messungen nicht möglich ist. Dies ist im Eingangsblock der Datenzeile M2 bzw. M3 zu dokumentieren. Hier muss ein Dropout sowie dessen Datum (Tag des Behandlungsabbruchs) angegeben werden.
    Liegt ein Dropout vor, werden keine Daten in den Tests zu dem betreffendem Zeitpunkt eingetragen. Das bedeutet, alle restlichen Felder der Datenzeile M2 und M3, ausser den Angaben im Eingangsblock, bleiben leer.
    Wenn ein Test <strong>nicht durchgeführt </strong>werden kann, sind die Gründe der Nicht-Durchführbarkeit direkt bei den Patientenfragebogen (Feeling-Thermometer, CRQ, MacNew Heart) und den Leistungstests (6-Minuten-Gehtest, Fahrrad-Ergometrie) anzugeben. Die Gründe werden in den letzten beiden Datenfeldern des jeweiligen Tests eingetragen. Ebenfalls ist das Testdatum (bzw. hier das Test-Verzichtsdatum) anzugeben. Alle weiteren Datenfelder des nicht durchgeführten Tests bleiben leer.
    Bei den Leistungstests (6-Minuten-Gehtest, Fahrrad-Ergometrie) ist darüber hinaus in den entsprechenden Formularen die Angabe von Abbruchgründen vorgesehen (warum wird der Leistungstest beendet bzw. abgebrochen?). Diese Angabe ist bei der Fahrrad-Ergometrie obligatorisch, beim 6-Minuten-Gehtest muss nur ein Abbruchgrund angegeben werden, wenn die Gehdauer von 6 Minuten nicht erreicht wird.
  • Was geschieht bei einer (Rück-)Verlegung in ein Akutspital?
    Tritt ein Patient notfallmässig aus der stationären Rehabilitation aus – (Rück-)Verlegung mit Aufenthalt in einem Akutspital länger als 24 Stunden –, so wird der Fall für die ANQ-Messung abgeschlossen und als Dropout behandelt.
    Kommt der Patient nach einer Verlegung zurück in die stationäre Rehabilitation, dann ist ein neuer Fall zu eröffnen. Die Eintrittsmessungen sind erneut durchzuführen, bei der Entlassung erfolgen die Austrittsmessungen.
  • Wie werden einzelne fehlende Werte innerhalb eines Tests angegeben?
    In den Patientenfragebogen MacNew Heart und CRQ sind einzelne fehlende Werte des Fragebogens durch eine 9 zu kennzeichnen, beim Feeling Thermometer durch die 999.
    Die 0 soll bei einem fehlenden Wert nicht angegeben werden, weil diese in einigen Assessments einen gültigen Wert darstellt, was zu Verzerrungen in der Auswertung führt. In den Behandlungsfragebogen (FIM®, EBI, Hauptziel/Zielerreichung) und den Leistungstests (6-Minuten-Gehtest, Fahrrad-Ergometrie) sind keine Missing Values (fehlende Werte) vorgesehen, weil von einer vollständigen Beantwortung der Bogen ausgegangen wird. Wenn einzelne Werte dieser Tests fehlen, bitten wir darum, diese Felder einfach frei zu lassen.
  • Wie werden Hauptziel (HZ) und Zielerreichung (ZE) richtig dokumentiert (Modul 2)?
    Bei der Erfassung von HZ und ZE sind unterschiedliche Angaben zu Reha-Eintritt und Reha-Austritt zu machen. Angaben zum HZ sind ausschliesslich beim Reha-Eintritt vorzunehmen, Angaben zur ZE ausschliesslich beim Reha-Austritt. Die Angaben zum HZ sind somit in der Datenzeile für den Klinik-Eintritt anzuordnen, die Angaben zur ZE in den Datenzeilen des Klinik-Austritts. Nehmen Sie die Angaben zu HZ und ZE bitte niemals in der gleichen Datenzeile vor, da jede Zeile für nur einen Messzeitpunkt angelegt ist, HZ und ZE jedoch zu unterschiedlichen Messzeitpunkten erhoben werden!
    Weiterführende Infos finden Sie hier: <a href="https://www.anq.ch/wp-content/uploads/2017/12/ANQ_Modul_2_Zieldokumentation_Erläuterung_HZ_ZE.pdf" target="_blank" rel="noopener">Erläuterung zur Erfassung und Dokumentation von Hauptziel (HZ) und Zielerreichung (ZE)</a>.
  • Wie viele Dateien müssen pro Patientin/pro Patient vorliegen?
    Insgesamt sollten für jede Patientin/jeden Patienten 3 Datensätze vorliegen: die MB-Datei, je nach Reha-Art entweder die M2- oder M3-Datei und schliesslich die ZU-Datei.
  • Welche Daten werden nicht an den ANQ bzw. an das Auswertungsinstitut (Charité) übermittelt?
    Wir bitten alle Kliniken, weder das Geburtsdatum noch den anonymen Verbindungscode der Patientinnen/der Patienten in der MB-Datei an uns zu übermitteln. Diese Informationen müssen aus datenschutzrechtlichen Gründen vor dem Versenden der Datensätze unbedingt gelöscht werden!
  • Wie sollen die Datensätze an den ANQ bzw. an das Auswertungsinstitut (Charité) übermittelt werden?
    Die einzelnen Datensätze müssen von den IT-Verantwortlichen der Kliniken vor dem Versand in ein CSV-Format umgewandelt werden. Die Datensätze werden per Post (auf CD-ROM) oder per E-Mail in einem passwortgeschützten ZIP-Archiv an die Charité übermittelt.
    Verwenden Sie bitte immer das von der Charité an die Klinik-Projektverantwortlichen per Post versandte ANQ-Passwort zum Verschlüsseln Ihrer Datensätze. Sollte dieses Passwort in ihrer Klinik nicht vorliegen, wenden Sie sich bitte direkt an die Charité. Hier finden Sie die <a href="https://www.anq.ch/de/fachbereiche/rehabilitation/messinformation-rehabilitation/bereichsspezifische-messungen/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktpersonen</a>.