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Juni 2017

ANQ

KVG-Revision: ANQ für partnerschaftliches Modell

Auf Einladung der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) legte der ANQ Mitte Mai in Bern seine Sicht der Vorlage „KVG. Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit“ dar. Der ANQ setzt sich für eine Lösung ein, an der alle Stakeholder einvernehmlich beteiligt sind. Geschäftsleiterin Petra Busch und Präsident Thomas Straubhaar wiesen auch auf den Nutzen und die Einschränkungen der ANQ-Tätigkeit sowie auf das Potential bestehender Organisationen mit Modellcharakter hin, wie sie der ANQ darstellt. Im Verein ANQ haben sich die wichtigsten Partner aus dem Gesundheitswesen für die Umsetzung der Qualitätsmessungen im stationären Bereich erfolgreich selber organisiert.

Mitgliederversammlung: Vorstand gewählt

Ende Mai wählte die Mitgliederversammlung den Vorstand für die nächsten vier Jahre: der bisherige Präsident, der Vizepräsident sowie acht weitere Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Danuta Reinholz als Vertreterin der Kantone und Ivo Spicher als Vertreter der Leistungserbringer. Sie ersetzen Markus Betschart (Vertretung Kantone) und Thomas Kaufmann (Vertretung Leistungserbringer), die zurücktraten. An der Versammlung genehmigten die ANQ-Mitglieder auch den Jahresbericht mit der Jahresrechnung 2016 und erteilten dem Vorstand damit Entlastung.

Datenjahr 2017: Meilensteine einsehbar

Der ANQ veröffentlicht jeweils pro Fachbereich und für jedes Erfassungsjahr die Zeitangaben der wichtigsten Schritte auf einen Blick: von der Datenerhebung bis zur Publikation der Ergebnisse. Neu aufgeschaltet wurden die Übersichten über das Datenjahr 2017. Sie sind wie folgt verfügbar: Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie.

Internetportal: Unseriöser Spitalvergleich

Am Freitag, 2. Juni, veröffentlichte das Portal welches-spital.ch einen eigenen „Spitalvergleich Schweiz“ mit dem Titel „Teilweise erhebliche Unterschiede bei postoperativen Infektionen“. Laut Medienmitteilung von welches-spital.ch basiert dieser Vergleich auf den post­operativen Wundinfektions­raten, die Swissnoso im Auftrag des ANQ seit 2009 mit grösster wissenschaftlicher Sorgfalt berechnet. ANQ und Swissnoso distanzierten sich in einer gleichentags versandten Medienmitteilung entschieden von dieser sogenannten „Analyse“, die auch ein Kantons-Rating einschliesst.

AKUTSOMATIK

Patientenzufriedenheit: Ergebnisse 2016 zur Kommentierung

Die Nationalen Vergleichsberichte über die Befragung 2016 von Erwachsenen und Eltern werden den Institutionen in der zweiten Hälfte des Monats Juli zugestellt. Danach haben die teilnehmenden Spitäler und Kliniken bis Ende August Zeit, ihre Ergebnisse zu kommentieren. Voraussichtlich im Oktober wird die Patientenzufriedenheit 2016 wiederum transparent ausgewiesen.

Patientenzufriedenheit: Befragung 2017 in Vorbereitung

Aktuell laufen die Vorarbeiten für die diesjährige Befragung zur nationalen Patientenzufriedenheit. Spitäler und Kliniken, die noch keinen Kontakt zu einem der Befragungsinstitute haben, sind gebeten, ein Institut zu kontaktieren. Dabei sind sie in ihrer Wahl frei.

Postoperative Wundinfektionen: Referate Symposium 2017

Das Swissnoso Symposium 2017 von Mitte Mai bot wiederum interessante Referate rund um die Erfassung und Prävention von postoperativen Wundinfektionen. Dabei wurde auch die Qualitätsfrage gestellt und ein Trend über die Zeit ausgemacht.

Sturz und Dekubitus: Anmeldung für Messung 2017

Am 14. November wird die landesweite Prävalenzmessung zu Sturz und Dekubitus durchgeführt. Die Anmeldefrist lief am 30. Mai ab. Spitäler und Kliniken, die sich noch nicht registriert haben, melden sich bitte direkt bei der BFH an.

Sturz und Dekubitus: Schulungen 2017

Alle angemeldeten Institutionen erhalten die Schulungsanmeldung direkt von der BFH. Die Schulungen sind freiwillig, werden jedoch allen empfohlen, die das erste Mal an der Messung teilnehmen. Die Daten:

Deutsche und französische Schweiz (deutsch, Simultanübersetzung französisch)

  • Mittwoch, 23. August, Bern
  • Donnerstag, 7. September, Bern

In beiden Sprachregionen werden die Schulungen neu ganztags und modular angeboten: Je nach Erfahrung und Bedarf kann das Programm individuell zusammengestellt werden. Erfahrene können die Schulung nach wie vor in einem halben Tag absolvieren.

Italienische Schweiz (italienisch)

  • Dienstag, 12. September (nur nachmittags), Manno

Rehospitalisationen: Publikationskonzept akzeptiert

Anfangs Mai wurde das Publikationskonzept den ANQ-Partnern zur Vernehmlassung unterbreitet. Das Resultat: Die Partner sind damit einverstanden. Ihre Rückmeldungen werden im Qualitätsausschuss SQlape diskutiert und allfällige Anpassungen geprüft.

Rehospitalisationen und Reoperationen: Vorinformation zu Ergebnisse 2016

Die Spitäler und Kliniken erhielten die Ergebnisse der Auswertung 2016 (BFGS-Daten 2015) anfangs Juni. Aller Voraussicht nach werden die Nationalen Vergleichsberichte für beide Indikatoren diesen Herbst vorliegen.

SIRIS Implantat-Register: Jahresbericht 2012-2015 publiziert

Noch diesen Monat erscheint der umfassende Jahresbericht des SIRIS Implantat-Registers. Er enthält eine wissenschaftliche Auswertung der von 2012 bis 2015 erfassten Daten. Parallel dazu werden eine Kurzfassung und eine Medienmitteilung publiziert.

PSYCHIATRIE

Patientenzufriedenheit: Vorschau auf Befragung 2017

Die Ergebnisse der ersten nationalen Patientenzufriedenheitsbefragung werden verschlüsselt publiziert. Der ANQ-Vorstand stimmte einem entsprechenden Antrag der Qualitätsausschüsse Patientenzufriedenheit und Psychiatrie zu. Anfangs Mai wurden die Kliniken schriftlich darüber informiert. Mit diesem Schreiben erhielten sie auch Detailinformationen zur ersten Durchführung im Herbst.

Symptombelastung: Auswertungs- und Publikationskonzept unter der Lupe

Bis 16. Juni prüfen die ANQ-Partner die überarbeiteten Auswertungs- und Publikationskonzepte, die an die neue statistische Auswertungsmethode angepasst wurden. Bei der neuen Methode handelt es sich um eine erweiterte und optimierte Regressionsanalyse. Entwickelt wurde sie von der Expertengruppe Methodendiskussion und von Prof. Dr. Lutz Dümbgen vom Institut für Mathematik und Statistik der Universität Bern.

Neues Auswertungsinstitut bestimmt

w hoch 2, ein Spin-off der Universität Bern, löst ab 1. Juli die UPK Basel ab und übernimmt die Rolle des nationalen Auswertungsinstituts für die Psychiatrie-Messungen. Nach einer Ausschreibung entschied sich der ANQ für das erfahrene und angesehene Institut. Die Projektleitung übernimmt Roman di Francesco, seine Stellvertretung Dr. Bartholomäus Wissmath. Der ANQ informiert die Kliniken zu gegebener Zeit direkt und im Detail.

REHABILITATION

2&3: Stellungnahme zum Publikationskonzept

Die Vernehmlassung bei den ANQ-Partnern läuft bis Ende Juni. Ihre Rückmeldungen werden anschliessend in den ANQ-Gremien diskutiert. Im Konzept sind Art und Weise der transparenten Publikation geregelt. Dazu zählen auch die Darstellung der Ergebnisgrafiken und Hinweise auf mögliche Risiken wie Fehl- und Missinterpretationen der Resultate.

Module 2&3: Publikation der Ergebnisse 2015

Mitte Juli werden die Nationalen Vergleichsberichte des Datenjahres 2015 für alle fünf Bereiche in verschlüsselter Form veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die muskuloskelettale, neurologische, kardiologische, pulmonale und andere Rehabilitation. Die erste transparente Publikation auf Basis der Daten 2016 wird per Ende 2018 angestrebt.

Schulungen: Nationales Konzept publiziert

Das Schulungskonzept soll eine möglichst einheitliche Erhebung und eine hohe Qualität der Daten gewährleisten. Damit sind erstmals inhaltlich identische, aufeinander abgestimmte Schulungen über die Sprachgrenzen hinweg möglich. Im neuen Format „Grundlagenschulung“ werden die Rolle des ANQ, die Einbettung der ANQ-Messungen und der Rehabilitation in das Schweizer Gesundheitssystem, die Herausforderungen sowie die Bedeutung des ANQ-Messplans für einzelne Institution vermittelt. SW!SS Reha und Plateforme-Reha.ch entwickelten das Konzept aktiv mit und unterstützen es.

Messinstrument FIM®: Weitere Empfehlungen verfügbar

Mitte Mai sind Empfehlungen zu den FIM®-Items J und K erschienen. Item J bezieht sich auf den Transfer zum Toilettensitz, Item K auf denjenigen zur Badewanne/Dusche. Erarbeitet und formuliert hat sie die Expertengruppe Regelwerk FIM®, die bereits Ende Dezember 2016 Empfehlungen zu den Items A, G und H veröffentlichte.

VERNETZUNG

SGGP-Tagung: Chancen und Grenzen von Qualitätsprogrammen

Mitte Mai lud die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP) zur Tagung „Mehr Qualität im Gesundheitswesen: Warum Patienten Druck machen und Ärzte bremsen“. Regula Heller, Leiterin Akutsomatik und stellvertretende Geschäftsleiterin ANQ, zeigte in ihrem Referat am Beispiel des ANQ plausibel auf, was Qualitätsprogramme leisten können und wo sie an ihre Grenzen stossen.

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