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Februar 2016

Erster Q-Day mit über 300 Teilnehmenden war ein Erfolg

Am 28. Januar 2016 organisierte der ANQ die erste Tagung zur Auswertung, Interpretation und Nutzung der ANQ Qualitätsmessungen. Die Veranstaltung stiess auf ein überraschend grosses Interesse, dreihundert Teilnehmende besuchten in Bern verschiedene Module aus allen Fachbereichen. Expertinnen und Experten vermittelten statistische Grundlagen, messspezifisches Knowhow und Best Practice Beispiele. Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen und Versicherern klärten über gesetzliche Grundlagen und den Mehrwert der ANQ-Messungen auf. Die vielen positiven Rückmeldungen bekräftigen den ANQ, eine weitere Ausgabe zu planen.

Die Präsentationen stehen nach Modulen gegliedert auf der Website zum Download bereit.

Erwachsenenpsychiatrie: Messergebnisse 2014 erstmals pro Klinik einsehbar

In der Erwachsenenpsychiatrie wurden am 14. Januar 2016 zum ersten Mal die Ergebnisse 2014 der Symptombelastung mittels Grafiken transparent pro Klinik publiziert. Begleitet wurde die Publikation mit unterstützenden Kommunikationsmassnahmen und einer Medienmitteilung, in der über die positiven Resultate wie auch deren Aussagekraft differenziert informiert wurde.

Gleichentags wurden auch die umfassenden Nationalen Vergleichsberichte der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie veröffentlicht, in denen die Ergebnisse der Symptombelastung und Freiheitsbeschränkender Massnahmen in verschlüsselter Form diskutiert und dargestellt sind.

Um faire Klinikvergleiche zu ermöglichen werden die Psychiatriemessung und deren Auswertung laufend weiterentwickelt. Die Expertengruppe Strukturvariablen und die Expertengruppe Methodendiskussion setzen sich intensiv mit verschiedenen Fragestellungen zur Optimierung der Messung auseinander. Erste Erkenntnisse werden bereits in die Auswertung der Daten 2015 einfliessen.

Akutsomatik: Sturz- und Dekubitusraten 2014 veröffentlicht

Der ANQ veröffentlichte am 27. Januar 2016 die Ergebnisse der Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus 2014. Gleichentags informierte der ANQ die Medien mit einer entsprechenden Mitteilung. Diese löste ein positives Medienecho aus. Insbesondere Medienschaffende aus der Westschweiz thematisierten die ANQ-Messung zu Stürzen und Wundliegen.

Akutsomatik: Spitäler können ihre Messwerte der Prävalenzmessung 2015 einsehen

Im November 2015 beteiligten sich die Akutspitäler zum fünften Mal an der Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus. Seit anfangs Februar können die Spitäler ihre eigenen definitiven Messdaten auf der geschützten LPZ-Internetseite einsehen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Berner Fachhochschule (Tel. 031 848 45 55, E-Mail: anq-messungen.gesundheit(at)bfh.ch).

Akutsomatik: Obligatorische Schulung für Prävalenzmessung 2016

Die diesjährige Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus findet am Dienstag 8. November 2016 statt. In diesem Jahr wird erstmals das weiterentwickelte Instrument der Methode LPZ in der Version 2.0 eingesetzt. Die Version 2.0 reduziert den Umfang der Erhebung und ermöglicht dennoch weiterhin Vorjahresvergleiche.

Die Teilnahme an den Schulungsveranstaltungen ist dieses Jahr anlässlich der neuen LPZ-Version 2.0 für alle Spitäler obligatorisch. Die Informationen zu den Schulungsveranstaltungen finden Sie auf der Internetseite des ANQ und der geschützten LPZ-Internetseite.

Akutsomatik: Neuer Qualitätsausschuss für Prävalenzmessung eingesetzt

Bisher hat die Expertengruppe Prävalenzmessung Fragestellungen in Zusammenhang mit der Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus diskutiert und Empfehlungen erarbeitet. Um die Strukturen und Entscheidungswege der ANQ Gremien zu vereinfachen, hat der Vorstand Ende Januar die Expertengruppe in einen Qualitätsausschuss Prävalenzmessung überführt. Die bisherigen Expertinnen und Experten wurden als Mitglieder des neuen Qualitätsausschusses gewählt.

Akutsomatik: Patientenzufriedenheitsmessung 2015 – Auswertungen für Spitäler

Im September 2015 wurde in den Akutspitälern die fünfte nationale Patientenzufriedenheitsbefragung durchgeführt. Wie in den vergangenen Jahren stellt die mit der Auswertung beauftragte Firma hcri AG die spitalspezifischen Ergebnisse den Spitälern online zur Verfügung. Seit dem 5. Februar 2016 stehen die Messwerte 2015 auf der Q1-Plattform bereit. Bei Fragen oder Unklarheiten können sich die Spitäler an die hcri Helpdesk wenden.

Akutsomatik: Wundinfektionsmessung Swissnoso

Nach der Publikation der Wundinfektionsraten 2012/13 im vergangenen November, bereitet der ANQ die Veröffentlichung der Ergebnisse der Erfassungsperiode 2013/14 vor. Zur Plausibilisierung sowie zur Kommentierung der eigenen Messwerte werden die Spitäler wiederum die Möglichkeit erhalten, die Ergebnisgrafiken vorab auf einer geschützten Testumgebung einzusehen. Diese wird voraussichtlich Ende April bereit stehen. Die transparente Publikation ist für anfangs Sommer geplant.

Bezüglich der Erfassungsperiode von Oktober 2014 bis September 2015 werden die Spitäler in Kürze die Zugangsinformationen für den Download der spitalspezifischen Berichte mit ihren Ergebnissen 2014/15 erhalten.

Hinweis: Auch dieses Jahr organisieren Swissnoso und der ANQ ein Symposium mit Themen rund um die Wundinfektionsmessungen. Das Symposium findet am 23. Juni 2016 im Inselspital Bern statt. Informationen zum Programm und den Anmeldeformalitäten werden im Verlauf des Aprils bekannt gegeben.

Akutsomatik: Potentiell vermeidbare Rehospitalisationen und Reoperationen

Der ANQ hat Ende Februar den Bericht 2014 mit den Auswertungen der „potentiell vermeidbare Rehospitalisaitonen“ auf der Basis der BFS-Daten 2013 auf der Website aufgeschaltet. Die Ergebnisse werden wie in den Vorjahren verschlüsselt publiziert. Die Auswertungen zu den „potentiell vermeidbare Reoperationen“ bleiben aufgrund der Datenqualität unveröffentlicht. Die Spitäler haben zu beiden SQLape-Indikatoren zusammenfassende Berichte erhalten.

Der im vergangenen Jahr im Rahmen eines Pilots erfolgreich getestete SQLape-Monitor unterstützt die gezielte Analyse auffälliger SQLape-Fälle und ist gegenüber dem bisherigen Tool einfacher und anwenderfreundlicher. Der Vorstand hat daher einer breiten Umsetzung des SQLape-Monitors für interessierte Spitäler und Klinken zugestimmt. Der ANQ wird im September in der Deutsch- und Westschweiz je eine Informationsveranstaltung zum SQLape-Monitor durchführen:

  • Dienstag, 20. September 2016, 13.15 – 16.45 Uhr in Zürich
  • Mittwoch, 21. September 2016, 13.15 – 16.45 Uhr in Lausanne

Informationen zum Inhalt und den Anmeldeformalitäten werden im Verlauf des Mai bekannt gegeben.

Akutsomatik: SIRIS – Hüft- und Knieimplantateregister

Die ANQ Gremien, wie auch die Expertengruppe SIRIS und der Stiftungsrat SIRIS haben den Jahresbericht 2014 des Hüft- und Knieimplantatregisters genehmigt. Der Bericht wird im Verlauf des Monats März den Spitälern und Kliniken zugestellt und auf der ANQ Website wie auch auf der Website der SIRIS Stiftung publiziert. Nebst dem Bericht wird auch das auf der Basis der Vernehmlassung überarbeitete Auswertungskonzept veröffentlicht.

Die Spitäler und Kliniken können über einen geschützten Internetzugang der SIRIS Stiftung regelmässig ihre spital- bzw. klinikspezifischen Quartalsberichte herunterladen. Aktuell steht der Bericht des 4. Quartals 2015 zum Download bereit. Dieser entspricht gleichzeitig dem Jahresbericht 2014, da die Berichte kumulativ aufgebaut sind.

Patientenzufriedenheit: Neuer Qualitätsausschuss eingesetzt

Ende Januar 2016 hat der Vorstand die bisherige fachübergreifende Expertengruppe Patientenzufriedenheit aufgelöst und einen Qualitätssauschuss Patientenzufriedenheit eingesetzt. Die bisherigen Mitglieder der Expertengruppe wurden in den neuen Qualitätsausschuss gewählt. Dieser wird im März erste Ergebnisse der Testverfahren zum weiterentwickelten Kurzfragebogen diskutieren, der in mehreren Akutspitälern getestet wurde und in der Messung 2016 eingesetzt werden soll. Der ANQ wird voraussichtlich Ende April zur Patientenzufriedenheitsbefragung im September 2016 informieren.

Der ANQ prüft die Möglichkeit, den weiterentwickelten Kurzfragebogen in adaptierter Form künftig auch in Rehabilitationskliniken einzusetzen. Dazu hat er das Auswertungsinstitut Charité Berlin mit einer Recherche zu relevanten Dimensionen der Patientenzufriedenheit im Bereich Rehabilitation beauftragt. Im März werden dazu erste Ergebnisse Experteninnen und Experten aus der Rehabilitation sowie dem neuen Qualitätsausschuss präsentiert.

Psychiatrie Patientenzufriedenheit: Pilotbefragung im April und Mai

Der an die Bedürfnisse der Psychiatrie angepasste ANQ-Kurzfragebogen wird während der Monate April und Mai in allen drei Sprachregionen getestet. Am Pilot beteiligen sich 15 psychiatrische Kliniken. Der Kurzfragebogen wird für die Einführung einer national einheitlichen Patientenbefragung in Psychiatriekliniken getestet. Der von den ANQ Partnern genehmigte Messplan 2016 – 2018 sieht ab dem Jahr 2017 eine nationale Patientenzufriedenheitsmessung in der Psychiatrie vor.

Rehabilitation: Patientenzufriedenheitsbefragung

Die diesjährige Patientenzufriedenheitsmessung in den Rehabilitationskliniken ist in Vorbereitung und wird in den Monaten April und Mai 2016 durchgeführt werden. Wie in den Vorjahren wurde die Firma hcri mit der Datenanalyse, der zentralen Auswertung und der Erstellung des Nationalen Vergleichsberichts beauftragt.

Der Nationale Vergleichsbericht der Patientenzufriedenheitsbefrag 2015 wurde von den ANQ Gremien verabschiedet. Die Veröffentlichung der Ergebnisse 2015 ist für den Monat Mai geplant.

Rehabilitation: Datenqualitätsbericht und verbindlicher Stichtag für Datenlieferung

Die Kliniken haben den Datenqualitätsbericht des 1. Halbjahres 2015 erhalten. Die Qualität der erhobenen Daten liegt auf vergleichbarem Niveau wie im Datenjahr 2014. Für das gesamte Datenjahr 2015 ist mit einer leichten Steigerung der Fallzahlen zu rechnen, da gegenüber dem Vorjahr mehr Kliniken an den Messungen teilgenommen haben.

Der Stichtag für die Lieferung der erhobenen Daten des 2. Halbjahres 2015 ist der 28. Februar 2016. Die Rehabilitationskliniken sind aufgefordert die Daten vollständig, zusammen mit den Daten der BFS-Statistik, termingerecht an das Institut der Charité zu übermitteln. Die Kliniken haben bis zu diesem Termin auch die Möglichkeit, überarbeitete oder vervollständigte Datensätze des 1. Halbjahres nachzuliefern.

Die ANQ Gremien haben erstmals eine strikte Handhabung der Datenlieferung beschlossen. Stichtage für die Datenlieferung sind verbindlich einzuhalten. Datensätze, die nach Stichtagen eintreffen, können ohne vorheriger Absprache mit dem ANQ, nicht mehr in die Datenanalyse einbezogen werden.

Rehabilitation: Neues Mitglied im Qualitätsausschuss Rehabilitation

Der Vorstand hat im Dezember 2015 für den Bereich der psychosomatischen Rehabilitation eine Fachexpertin in den Qualitätsausschuss Rehabilitation gewählt: Frau Dr. med. Isabelle Rittmeyer, Chefärztin Psychosomatik des Zürcher RehaZentrums Davos.

Grundlagenpapier „Prinzipien und Anforderungen an Publikationen des ANQ“ überarbeitet

Das Grundlagenpapier „Prinzipien und Anforderungen an Publikationen des ANQ“ (PDF) wurde aufgrund der Erfahrungen und Erkenntnisse der ersten transparenten Veröffentlichungen überarbeitet und vom Vorstand als Version 3.0 verabschiedet. In der aktuellen Version wurden insbesondere das Kapitel 5.3.3 „Eigene Veröffentlichung durch die Spitäler/Kliniken“ präzisiert und das Kapitel „Publikationsgrundsatz“ hinsichtlich der Zustellung der Ergebnisse an die Partner des ANQ ergänzt.

Neu wurde zudem der Begriff pseudonymisiert mit dem Begriff verschlüsselt ersetzt. Das Humanforschungsgesetz verwendet gemäss Art. 3 Abs. h diese Bezeichnung für Daten, die über einen Schlüssen verknüpft werden. Der ANQ wird künftig in allen Berichten und Dokumenten den Begriff verschlüsselt verwenden.

Vernehmlassung „Empfehlung zu medizinischen Registern“ abgeschlossen

Die FMH, H+ und der ANQ erarbeiteten unter Einbezug der SAMW und dem Verband Universitäre Medizin Empfehlungen für die Führung von medizinischen Registern und führten dazu bei Registerbetreibenden, Mitgliederorganisationen und weiteren Stakeholdern eine breite Vernehmlassung durch.

Rund 160 Stellungnahmen, zum Teil in sehr ausführlicher Form, sind dazu eingegangen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Empfehlungen mehrheitlich auf eine breite Zustimmung gestossen sind. Die FMH, H+, ANQ, SAMW und der Verband Universitäre Medizin werteten die Rückmeldungen aus und werden das Grundlagendokument entsprechend überarbeiten.

Bund: Anhörung der ständerätlichen Sozial- und Gesundheitskommission

Anfangs Februar beriet die Sozial- und Gesundheitskommission des Ständerats die Vorlage des Bundesgesetzes „Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit“. Nebst der GDK, den Dachorganisationen und verschiedene spezialisierten Akteuren wurde auch der ANQ zu einer breiten Anhörung eingeladen.

Der Präsident Thomas Straubhaar nutzte das Hearing für eine wiederholte klare Positionierung. Der ANQ begrüsst grundsätzlich die Gesetzesänderung und die engere Kooperation zwischen Bund und den bestehenden Organisation. Dem ANQ fehlen jedoch im Gesetzestext konkrete Ausführungen zu Tätigkeitfeld und Aufgaben des BAG wie auch zu den Rollen und Kompetenzen der einzelnen Akteure. Gemäss dem Verständnis des ANQ sollte der Bund die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine effizient funktionierende Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure schaffen. Der Bund soll hingegen nicht selber aktiv werden in Bereichen, in denen bereits bestehende Organisationen erfolgreich tätig sind.

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