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Newsletter Dezember 2011

Herzlichen Dank!

Der ANQ dankt den Partnern und den Spitälern und Kliniken für die erfolgreiche Zusammenarbeit im 2011 und wünscht allen frohe Festtage und einen guten Start ins 2012.

Qualitätsvertrag – Änderung bei Anhängen

Der ANQ hat den Parteien des Qualitätsvertrages (H+, GDK, santésuisse und eidg. Sozialversicherer) den Antrag zur Anpassung folgender Anhänge zum Qualitätsvertrag unterbreitet:

  • Anhang 5a: Finanzierung Psychiatrie: Zuschläge der Versicherer und Kantone und Beiträge der Psychiatriekliniken an den ANQ
  • Anhang 6: ANQ Datenreglement
  • Anhang 7: Aufnahme des SIRIS Implantatregisters in den ANQ Messplan ab 2012

Alle Parteien haben im November oder Dezember dem Antrag des ANQ zugestimmt und die neuen Anhänge zum Qualitätsvertrag genehmigt. Der Qualitätsvertrag mit den neuen Anhängen (PDF, 1.3M) steht auf der Webseite zum Herunterladen bereit.

Psychiatrie – Nationale Messungen ab 1. Juli 2012

Die Parteien haben die Finanzierung Psychiatrie (Anhang 5a des nationalen Qualitätsvertrages) verabschiedet. Ab 1. Juli 2012 starten die nationalen Qualitätsmessungen in den Psychiatriekliniken. Zu messen sind die bereits im Sommer 2011 kommunizierten Indikatoren (Symptombelastung, freiheitsbeschränkende Massnahmen) mittels der ebenfalls bereits kommunizierten Messinstrumente. Sämtliche Detailinformationen zu den Messungen entnehmen Sie bitte dem separaten Informationsschreiben (PDF, 192K).
Besonders hinweisen möchten wir auf die folgenden zwei Punkte:

  1. Mit der Verabschiedung der Finanzierung Psychiatrie können die psychiatrischen Kliniken ab 1. Juli 2012 während zwei Jahren einen Zuschlag pro Austritt bei den Kantonen und Versicherern abrechnen.
  2. Die Auswertungen der von den psychiatrischen Kliniken erhobenen Daten sind über ein externes Messinstitut geplant. Hierfür hat der ANQ in den letzten Monaten ein ausführliches Offertverfahren durchgeführt. Der ANQ-Vorstand hat als nationales Messinstitut das Evaluation Research Institute der Universitären Psychiatrischen Klinik (UPK) Basel gewählt. Das Evaluation Research Institute ist mit der Datenauswertung und mit der nationalen Berichterstattung beauftragt. Zu den Leistungen gehören ebenfalls die für die Datenlieferung relevanten Klärungen sowie die für die Auswertung erforderlichen konzeptionellen Arbeiten. Das Auswertungskonzept und weitere Vorbereitungsarbeiten zu den Messungen erfolgen zusammen mit dem Qualitätsausschuss Psychiatrie.

Qualitätsausschuss Psychiatrie

Der Vorstand hat Frau Dr. med. Hélène Beutler, Leitende Ärztin bei den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD), als neues Mitglied in den Qualitätsausschuss Psychiatrie gewählt. Frau Beutler ist Mitglied der Schweizerischen Fachgesellschaft für Kinder- und Jugend-Psychiatrie und -Psychotherapie (SGKJPP) und vertritt im Qualitätsausschuss Anliegen der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Rehabilitation – vorläufiger Messplan

Im Fachbereich Rehabilitation wird gegenwärtig der Messplan für die landesweite Erhebung von Qualitätsindikatoren fertiggestellt. Anfang 2012 wird der Messplan bei den Fachgesellschaften beraten und anschliessend dem Vorstand des ANQ unterbreitet werden. Die Messungen sollen ab Juli 2012 eingeführt werden.

Auf den neu überarbeiten Webseiten zur Rehabilitation erhalten Sie Informationen über das Pilotprojekt (2007-2010) und den vorläufigen Messplan.

Akutsomatik – Messplan 2012

Die diesjährigen Akutmessungen werden auch im Jahr 2012 durchgeführt. Mit der Zustimmung der Partner wird das SIRIS Implantatregister ab 2012 zusätzlich in den ANQ Messplan (PDF, 49K) aufgenommen. Auf unserer Webseite finden Sie Informationen zu allen Qualitätsmessungen in den Akutspitälern im Jahr 2012 .

Die Spitäler werden im Januar 2012 detailliert über das SIRIS Implantatregister informiert. Auf der ANQ Webseite werden Informationen zu den Akutmessungen laufend aktualisiert.

Dispensgesuche für das Jahr 2012

Die Geschäftsstelle des ANQ bittet die Akutspitäler allfällige Dispensgesuche für das Jahr 2012 bis spätestens Ende März einzureichen. Weiterführende Informationen finden Sie im Dokument Kriterien zur Bewertung von Dispensgesuchen (PDF, 139K).

Stürze und Dekubitus erstmals national gemessen

120 kleinere und grössere Spitäler haben am 8. November 2011 an der ersten nationalen Prävalenzerhebung Sturz und Dekubitus teilgenommen. Der ANQ hat vorgängig eine Medienmitteilung verschickt.

Der ANQ wird in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule und ihren Kooperationspartnern HEdS-FR und SUPSI drei Veranstaltungen zur Evaluation der ersten Prävalenzerhebung durchführen. Die Termine und weitere Informationen zur Messung können Sie auf der Webseite abrufen.

Die Prävalenzmessung 2012 findet am 6. November 2012 statt.

Nationale Patientenbefragung 2011

Im Rahmen der nationalen Patientenbefragung erhalten Patientinnen und Patienten, die im November 2011 in einem Akutspital behandelt wurden, einen Fragebogen mit fünf Fragen zum Spitalaufenthalt. Auf der Webseite finden Sie Informationen zur nationalen Patientenbefragung und die Meilensteine betreffend Auswertung der Daten.

Die Patientenbefragung für das Jahr 2012 findet im September statt.

Vorerst keine transparente Veröffentlichung der Rehospitalisationsraten

Die erste SQLape Auswertung zu den potentiell vermeidbaren Rehospitalisationsraten (Messungen 2010 mit BFS Daten 2009) hat gezeigt, dass die Zuverlässigkeit der berechneten Werte noch nicht in ausreichendem Masse gegeben ist. Dies ist einerseits auf Abgrenzungsprobleme der SQLape Methode, anderseits auf die Datenqualität zurück zu führen. Der Vorstand hat an seiner Sitzung vom 15. November 2011 entschieden, die Rehospitalisationsraten der freiwilligen Messung 2010 nicht transparent, sondern in einer pseudonymisierten Form zu veröffentlichen. Der ANQ hat die beteiligten Spitäler ausführlich über die Erkenntnisse der ersten Messung und den Vorstandsbeschluss informiert (PDF, 128K).

Auf unserer Webseite können Sie sich ab Januar 2012 für die SQLape Messung 2011 (BSF Daten 2010) registrieren.

Informationsschreiben an die Spitäler des Kantons Bern

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Rehospitalisationsraten seitens der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern ist verschiedentlich die Vermutung aufgekommen, dass der ANQ die Ergebnisse der Auswertung der vermeidbaren Rehospitalisationsraten basierend auf den BFS Daten 2009 mit dem Tool „SQLape“ dem Kanton Bern zur Verfügung gestellt hat oder der Kanton Bern mit dem Tool „SQLape“ die Auswertungen selber vorgenommen hat. Beide Vermutungen sind nicht zutreffend; der ANQ hat ein entsprechendes Informationsschreiben an die Berner Spitäler (PDF, 340K) versandt.

Anforderungen an Auswertungskonzepte

Zu jedem ANQ Messthema erstellt das zuständige Messinstitut in Zusammenarbeit mit dem ANQ ein Auswertungskonzept, in dem beschrieben ist, wie die erhobenen Qualitätsdaten ausgewertet und graphisch dargestellt werden. Der ANQ hat dazu allgemeine Anforderungen, welche ein messspezifisches Auswertungskonzept (PDF, 74K) erfüllen muss, definiert.

Mitgliederversammlungen 2012

Für die ANQ Mitgliederversammlung wurden folgende Tage festgelegt:

  • Mittwoch 23. Mai 2012, Nachmittag, ordentliche MGV in Freiburg/Fribourg
  • Mittwoch 21. November: 2012, Nachmittag, ausserordentliche MGV in Olten